der Süden
Der Süden von Kreta ist touristisch deutlich weniger geprägt als der Norden – und genau darin liegt sein ganz besonderer Reiz. Nur vereinzelt finden sich Orte mit klassischen Hotels für den Pauschaltourismus.
Stattdessen findet man vor allem kleine Appartements und Studios – ideal für Individualreisende, die Ruhe, Authentizität und Nähe zur Natur suchen.
Auch infrastrukturell zeigt sich der Süden ursprünglicher: Eine durchgehende Straße von West nach Ost gibt es hier nicht. Gerade deshalb entdeckt man selbst in der Hochsaison noch versteckte Ecken, in denen man fast vergisst, dass Kreta zu einem der beliebtesten Reiseziele Europas zählt.
Wer bereit ist, etwas mehr Zeit in die Planung zu investieren und seine Reise von A bis Z selbst zu organisieren, wird dafür reich belohnt. Der Mehraufwand zahlt sich aus – nicht nur in besonderen Erlebnissen, sondern oft auch finanziell, denn die Kosten bewegen sich häufig auf einem ähnlichen Niveau wie bei einer Pauschalreise.
Vor allem aber ist diese Art des Reisens individueller, intensiver und vielleicht auch ein wenig abenteuerlicher. Sie eröffnet die Möglichkeit, tiefer in das Leben vor Ort einzutauchen, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen und die Insel aus einer ganz persönlichen Perspektive kennenzulernen.