warum Plakias?
Durch
die geografische Lage des Ortes hat uns bereits unser erster Urlaub auf Kreta
genau hierher geführt.
Die
Entscheidung entstand zunächst aus einer ganz einfachen, rationalen Überlegung:
Im Süden ist es wärmer als im Norden – wobei dieser Unterschied bei der
Ausdehnung der Insel letztlich kaum ins Gewicht fällt. Viel entscheidender sind
die Berge, die das von Norden heranziehende, machmal unbeständige Wetter oft
einfach zurückhalten.
Da
Plakias von beiden Flughäfen der Insel - Heraklion und Chania - aus gut
erreichbar ist und uns ein kleines, gemütliches Hotel im Ort angesprochen hat,
fiel die Wahl schließlich – fast ein wenig schicksalhaft – auf diesen Ort.
Bereut
haben wir diese Entscheidung nie. Einen großen Anteil daran hatte das überaus
herzliche Ehepaar des Hotel Sofia, zu dem bis heute ein Kontakt besteht. Auch
wenn das Hotel mittlerweile in anderen Händen ist, sind wir der Insel treu
geblieben. Nach einer kleinen Kreta-Pause zog es uns etwas weiter nach Westen –
in eine noch ruhigere, ursprünglichere Gegend. Nur an den Wochenenden, wenn
viele Kreter selbst den Weg in den Süden antreten, wird es für einen Tag etwas
lebhafter. Doch das gehört dazu – schließlich sind wir hier die Gäste.
Im
Grunde fühlt es sich jedes Mal an wie ein Nachhausekommen. Urlaub vom ersten
Augenblick an. Schon die Anreise mit dem eigenen Auto ist von Vorfreude geprägt
und wird höchstens durch einen kurzen Stopp bei Lidl unterbrochen, um die
ersten Vorräte einzukaufen. Ansonsten findet sich in Plakias und Umgebung
alles, was das Herz begehrt.
Und
spätestens, wenn die Kourtaliotiko-Schlucht oder die Kotsifou-Schlucht erreicht
ist und sich dahinter das Libysche Meer öffnet, geht einem jedes Mal aufs Neue
das Herz auf.