Kreta - www.Fernsicht.de

Title
Direkt zum Seiteninhalt

Kreta

Kreta
Kreta ist etwas anderes ...

Kreta ist eine Wiege, ein Instrument, ein vibrierendes Reagenzglas, in welchem ein vulkanisches Experiment durchgeführt wurde.

Kreta vermag den Geist zum Schweigen zu bringen, den Aufruhr der Gedanken zu stillen.”

(Henry Miller, Der Koloss von Maroussi)
Auf den verlinkten Seiten finden Sie meine persönlichen fotografischen Eindrücke zu dieser Insel.
Mein Statement zu der Insel, die mich immer wieder in den Bann zieht seit nunmehr 30 Jahren:
 
Angefangen hat es mit dem Wunsch im Oktober 1995 irgendwo im Süden Urlaub zu machen und Sonne zu tanken.
 
Was hat man also damals gemacht…?
 
Den Atlas aus dem Schrank geholt, aufgeschlagen, und mit dem Finger über die Kontinente gscrollt. Die Vorgabe war ledigölich Wärme und Süden. So fiel die Wahl dann auf Kreta. Und auf Plakias, weil der Ort im Süden (Süden ist vielleicht wärmer als Norden) in der Mitte der Insel liegt und von beiden Flughäfen relativ gleich weit entfernt ist.

Also ging es dann ins Reisebüro und ein kleines Hotel wurde aus dem Katalog von Attika Reisen ausgesucht. So verbrachten wir 14 Tage auf Kreta im Hotel Sofia - damals noch mit deutschsprachiger Hotelleitung.
 
Der Empfang war so herzlich, dass uns ab diesem Zeitpunkt fast alle Urlaube hierher führten. Zunächst als Pauschalreise inklusive Transfer mit einem Taxi. Nach ein paar Aufenthalten wurde dann alles selbst organisiert (Hotel, Transfer, Flug). Damals ohne Internet noch etwas umständlich, aber es hat funktioniert.
 
Wir haben jede Jahreszeit auf der Insel kennengelernt. Die Hitze des Sommers, den Frühling mit seiner bunten Vielfalt, den Herbst mit teils launigem Wetter und auch den Winter mit Schnee auf den Straßen und gänzlich ohne Touristen.
Ein Highlight war der Jahreswechsel 1999/2000. Das war so gánz anders als oin Deutschland. Das Hotel hatte extra für ein paar Freunde der Familie geöffnet und wir hatten eine sehr schöne und ruhie Woche.
Die Kreter haben den Jahreswechsel mit Kartenspielen - einige haben Haus und Hof verzockt - verbracht und haben um 0:00 Uhr in die Luft geschossen. Vereinzelt war auch eine Rakete zu sehen. Aber ein Feuerwerk wie man es aus Deiutschland kennt, gab es nicht.
 
Leider hat das Hotel mittlerweile einen neuen Betreiber, aber der Kontakt zur Familie, die seinerzeit das Hotel geführt hat, besteht weiterhin. Darüber hinaus haben sich weitere Kontakte zu lieben Menschen ergeben, die auf der Insel leben.
 
Nach dem Betreiberwechsel und nach einer „Kreta-Pause“ aus familiären Gründen, hat es uns dann von Plakias weiter nach Westen gezogen in die etwas ruhigere Souda-Bucht in das Studio Akrogiali. Ein einfaches Studio in nächster Nähe zum Strand und mit herrlicem Blick auf das lybische Meer.
 
Es fühlt sich jedes Mal an wie nach Hause kommen. Erholung pur und ohne viel Schnickschnack
 
In 2025 haben wir dann dank eines TV-Berichts über deutsche Auswanderer, die es der Liebe wegen nach Kreta verschlagen hat, in Kastri eine Alternative gefunden, die Ruhe und Erholung abseits des Massentourismus versprach. Das traf auch zu, denn es waren in dem Ort kaum Touristen anzutreffen.
 
In den unzähligen Urlauben habe ich fast die gesamte Insel umrundet. Lediglich im Osten gibt es auf der persönlichen Landkarte östlich von Ierapetra immer noch ein paar weiße Punkte auf der Karte.
 
Aber wo liegt das Geheimnis dieser Faszination?
 
Ist es die Vielfältigkeit der Natur? Ist es die Gastfreundlichkeit? Die Historie der Insel als Wiege Europas? Oder vielleicht die Lebensart der Kreter?
Vielleicht von jedem etwas.
 
Für mich ist die Insel wie ein kleiner Kontinent, der eigentlich alles hat, was der Mensch so braucht zum Leben.
 
Was braucht man mehr als gutes Essen und ein gutes Klima? Von beidem gibt es hier im Überfluss.
 
Ich würde Kreta als Land bezeichnen, wo Milch und Honig fließt. Und Raki – der kretische Trester.

Zurück zum Seiteninhalt